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Das Jahr 2007
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03.01.:Windows Vista ist für Endkunden noch nicht zu haben
da konkretisieren sich die Pläne um den oder besser die beiden
Nachfolger. Sie heißen Vienna und Fiji, wobei Fiji eher als
großes Servicepack für Windows Vista einzustufen ist. Nebst dem
längst angekündigten WinFS- Dateisystem, neuen Wallpapern! und
Desktop-Icons soll Fiji unter anderem auch HD-DVD (vielleicht
sogar Blu Ray) unterstützen. Echte Neuerungen gibt es aber erst
mit Windows Vienna. Keine Explorer Shells, keine Taskleisten,
keine Toolbars oder Menüs. Vienna soll nahezu ausschließlich per
Sprachsteuerung bedient werden.
WinFS soll von Anfang an implementiert sein. |
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09.01.: Auf der MacWorld Expo stellte Apple-Chef Steve Jobs
bei seiner Eröffnungsrede das
Apple
iPhone vor. Dieses dominierte monatelang die Gerüchteküche,
darüber hinaus gab er bekannt, dass das Wort "Computer" aus dem
Firmennamen gestrichen werde. Auf der MacWorld Expo
verkündete Apple neue Erfolgszahlen für den
iTunes
Store, seinen Online-Shop für Musik und Filme. Bislang seien
über den iTunes Store 2 Milliarden Songs, 50 Millionen Folgen
von TV-Serien und 1,3 Millionen komplette Filme heruntergeladen
beziehungsweise verkauft worden. |
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30.01.:
Offizieller Verkaufsstart von Windows Vista und Office 2007. Nun
können auch endlich Endkunden von dem tollsten Office und dem
sichersten Windows, das es je gab profitieren.
27.03.: Windows Vista hat sich laut
Microsoft
im ersten Monat 20 Millionen mal verkauft. Damit habe sich das
neue Windows mehr als doppelt so schnell wie die
Vorgänger-Version XP verkauft. |
23.03.: Unter dem Motto "Don’t
Hurt The Web" startete das
Mozilla Developer Center eine neue Kampagne, welche die
Position offener Standards im Internet fördern soll. Erst einmal
ist der kleine Fuchs namens
Kit als
Hintergrundbild in verschiedenen Auflösungen erhältlich.
Sticker, Poster, Animationen, Web- Elemente... sollen folgen und
für offene Standards werben. |
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05.04.: Der "Super-kompakt-PC"
FlipStart ist drei Jahre nach der
ersten Vorstellung
auf dem Kongress Demo 2004 nun verfügbar. Die ersten, seit dem
7. März bestellbaren Geräte sollen ihre Käufer erreicht haben,
geht aus einer
Mitteilung hervor. Ein FlipStart misst 15 cm × 11,5 cm × 3,4
cm, wiegt weniger als 1 Kilogramm und wird mit Windows XP
Professionell oder Vista Business ausgeliefert. Damit ist der
2007-er FlipStart dann doch etwas größer als die Version von
2004. Daneben verfügt der FlipStart über
einen 1,1-GHz-Pentium-M, 512 MByte DDR2-RAM und eine
30-GByte-Festplatte. Das 5,6-Zoll-SVGA-Display liefert eine
Auflösung von 1024 × 600. Neben anderem ist das Gerät Bluetooth-
und WLAN-fähig. Es kostet rund 2000 US-Dollar. |
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16.04.: VNU Business Publications Deutschland gibt ihren
Mitarbeitern das Aus zum 30.06.2007 bekannt. Damit verschwinden
die Zeitschriften PC Professionell und Internet Professionell
mit der Ausgabe 06 (Erscheinungsdatum Mai 2007) vom deutschen
Zeitschriftenmarkt. Damit sind 16 Jahre PC Professionell
Geschichte. In der Printausgabe wird den Lesern das Wechseln auf
das Format des PC Magazin empfohlen, Abonnementkunden erhalten
ab Juni das PC Magazin frei Haus (soll heißen: die
Abonnenten-Datenbank wurde weiter veräußert). Pikanterweise
dürfte diese Vorgehensweise wenigstens den älteren Mitarbeitern
des Hauses bekannt vorkommen. So wurde in der Ausgabe 08/1992
des Magazins Mikroprozessortechnik (das Referenzmagazin in der
ehemaligen DDR) eine Partnerschaft mit dem Ziff-Davis Verlag
angekündigt. Diese Partnerschaft bedeutete das Ende für die MP
als Fachzeitschrift und die Übernahme aller Kunden von der PC
Professionell. |


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05.05.: Steve Jobs, der nette Mann, der 2007 das Telefon
neu erfand, war laut Wirtschaftsmagazin
Forbes im Jahre
2006 der bestbezahlte Manager. Eigentlich beträgt das
Jahresgehalt von Jobs nur einen Dollar, doch er erzielte letztes
Jahr 647 Millionen US-Dollar durch die Umwandlung von Aktien |
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26.07.: Die Mozilla Foundation will den E-Mail
Client Thunderbird verselbständigen. Mozilla Chefin Mitchell
Baker verkündete, dass die Weiterentwicklung des Browsers
Firefox oberste Priorität hat. Das war schon seit längerem zu
merken, war doch der ehemalige Plan des Mozilla Teams beide
Produkte immer mit gleichen Versionsnummern anbieten zu können.
Dieser Plan ging schon für Firefox 2.0 und Thunderbird 2.0 nicht
mehr auf, TB 2 erschien rund sieben Monate nach FF 2. So könne
für TB eine eigene Foundation gegründet werden, es könne eine
neue Mozilla Tochter entstehen, die TB beherbergt oder für TB
könne eine eigene kleine Dienstleistungs- und Beratungsfirma
gegründet werden. Eine direkte Empfehlung spricht Baker nicht
aus. Sie erhofft sich von ihrem Blog-Eintrag, eine weitergehende
Diskussion angestoßen zu haben, an deren Ende eine Lösung steht.
Die Beiträge dazu werden im Mozilla-Wiki
gesammelt.
30.07.: Die Wellen der Empörung schlagen so hoch, dass
sich Mozilla-Entwickler Asa Dotzler bemüßigt fühlt, darauf
hinzuweisen, dass die Entwicklung am E-Mail-Client nicht
eingestellt werden soll. Momentan arbeiteten zwei Entwickler
Vollzeit daran. Das sei schon seit einiger Zeit so und werde auf
absehbare Zeit auch so bleiben,
schreibt Dotzler in seinem Blog. |
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02.08.: Blackcomb, Vienna – der Nachfolger von Vista hatte
schon viele Namen. Aktuell ist die Bezeichnung "Windows Seven".
Erscheinen soll das Betriebssystem nach Microsofts Willen im
Jahre 2010, damit hat das aktuelle Vista dann doch eine
Standzeit von drei Jahren. In Windows Seven soll dann auch das
schon für Vista versprochen Dateisystem WinFS vorhanden sein.
Neue Bedienkonzepte (verantwortlich ist
Julie Larson-Green) sind für Windows Seven ebenso
Pflicht wie die Unterstützung von Virtualisierungstechniken. |
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04.09.: Der Mailclient Penelope alias Eudora Version 8
steht zum
Download bereit. Die Menüstrukturen und die Icons erinnern
stark an Eudora 7, funktionell steht das Programm eher
Thunderbird 2 nahe. Auf die, aus Eudora seit der Version 4
bekannten Tabs wurde verzichtet, der Import von Kontaktdaten,
Mails und Einstellungen erfolgt ohne größere Probleme,
Attachments bleiben erhalten, sind aber aus der Mail direkt
nicht mehr aufrufbar. Dafür lassen sich Attachments empfangener
Nachrichten in einem definierbaren Ordner speichern. Insgesamt
hinterlässt die Beta 1 einen zwiespältigen Eindruck, auf der
einen Seite dürften sich Eudora Fans freuen mal wieder was Neues
von ihrem Lieblingsmailclient zu sehen, auf der anderen Seite
kommt man sich wie in einem nicht ausgegohrenen Thunderbird vor. |
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16.10.: Es gibt ihn noch! Der Netscape Navigator
in der
Version 9.0 für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und
Linux erscheint. Die aktuelle Version basiert auf Firefox 2.0.07
und soll laut Hersteller auch Firefox-Erweiterungen verwenden
können. Darüber hinaus nennen die
Release Notes vor allem Änderungen an der Oberfläche. Bei
der URL-Eingabe soll der Browser gängige Tippfehler erkennen und
eine Korrektur vorschlagen, Der Navigator verfügt mit dem Link
Pad über eine Möglichkeit URLs abzulegen, die man später noch
einmal besuchen möchte, ohne gleich ein Lesezeichen anlegen zu
müssen. Die Sidebar besitzt einen Minibrowser (es lassen sich
also zwei Web Sites gleichzeitig betrachten). Das Feature der
Version 8 zwischen Firefox Engine und der des Internetexplorers
wechseln zu können, ist entfallen. |
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